Seelsorgebereich:Predigtgedanke von Pater Putzer zum 2. Sonntag im Jahreskreis

Grad mal zwei Wochen ist das Neue Jahr alt, wie war’s bisher für Sie? Mir geistert seit Anfang Januar das Wort im Kopf rum – und sie kennen’s vielleicht: „Worauf wir schauen, dahin kommen wir“? Heißt ja mit anderen Worten woraufhin wir unsere Fokussierung, unsre Aufmerksamkeit lenken, das prägt unser Denken, Fühlen und letztendlich auch unser Handeln und unsere Entwicklung. Wir stehen noch am Beginn des neuen Jahres: Was nehm‘ ich in den Blick? Worauf schau‘ ich? Aber auch: Was blende ich aus, was will ich nicht wahrnehmen? Ich wünsche uns allen, dass wir einen guten Blick auf die Realität unseres Lebens haben und dass wir IHN, Gott nicht aus den Augen verlieren. Er hat uns seine Wegbegleitung zugesagt und dass er uns im Blick behält. Das Leben packt uns ja nicht immer mit Samthandschuhen an. Es macht oft mehr mit uns, als wir wahrhaben wollen, wenn wir das wissen und spüren dürfen, dass wir – trotz allem – in jedem Augenblick sein Augenblick sind …