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Seelsorgebereich:Predigtgedanke von Pater Putzer zum 3. Fastensonntag

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Datum:
Veröffentlicht: 10.3.26
Von:
Pater Dieter Putzer

Die ersten sonnigen Frühlingstage in der letzten Woche taten gut: Blauer Himmel, Sonne, die Wärme, das Licht … davon lebt die Natur und nicht zuletzt ein jeder von uns. Noch ein paar solche Tage in Folge und das Leben in der Natur wird sich den Durchbruch verschaffen; die ersten Schneeglöckchen, die ersten Krokusse an den hellen, warmen Stellen im Garten haben’s schon geschafft, sie blühen … Aber so sehr uns die Sonne und der strahlend blaue Himmel guttun, braucht es auch den Regen und Wasser fehlte in den
letzten Jahren – nicht ohne Folgen. `Wasser steht für Leben´, sage ich vor der Segnung des Taufwassers. In allen Religionen spielt es deshalb eine besondere Rolle. Wasser steht für Gott und für all das, was wir zum Leben brauchen. Bei den beiden biblischen Stellen, die wir später hören werden, die Lesung aus dem Buch Exodus und das Evangelium des Johannes, geht´s heute auch ums Wasser. Israel braucht es dringend und die Wüste hat nicht viel davon; die Gefahr umzukommen, zu verdursten, ist groß. Das Murren, die Klage des Volkes lässt Gott nicht nur aufhorchen, sondern handeln: „Mose, schlag dort an den Felsen und das Volk wird meine Sorge im Wasserquell spüren …“ Und Jesus verheißt einer fremden Frau „lebendiges Wasser“ und sie versteht erst mal nur „Bahnhof“. Aber im Laufe des Gesprächs klärt sich etwas für diese Frau. Sie merkt: Es geht gar nicht um das, was ich aus dem Brunnen hole und in Tonkrügen nach Hause schleppe, dieser Jesus schürft viel tiefer: Es geht um die Quelle des Lebens, um eine Beziehung, um die Freundschaft mit dem, der mit ihr spricht. Wenn wir mit unserem „Lebensdurst“ mit ihm, Christus, in Verbindung kommen, werden wir mit Sicherheit nicht „verdursten“!