Förderverein St. Gangolf e.V.:Zwischen Korallen und Palmen

Zwischen Korallen und Palmen
In die Weiten des südlichen Pazifischen Ozeans entführen Wolfgang Dahmen (Bamberg) und Reiner Gorn (Nürnberg) am Mittwoch, 11. November 2026, um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Gangolf. In Bild und Ton vorgestellt wird Französisch-Polynesien, das mit etwa jeweils 6.000 km Entfernung ungefähr auf der Mitte zwischen Australien und Südamerika liegt. Mehr als 100 Inseln ganz unterschiedlicher Größe und Struktur erstrecken sich über ein Gebiet von der Größe Europas, umfassen aber zusammengerechnet nur eine Landmasse, die ungefähr so groß wie das Saarland ist. Es gibt Atolle, die nur wenige Meter hoch sind und deren weitere Existenz durch den mit dem Klimawandel verbundenen Anstieg der Meere gefährdet ist, aber auch Inseln mit Bergen, die mehr als 2.200 m Höhe erreichen. Klangvolle Namen wie die Hauptinsel Tahiti oder das Ferienparadies Bora Bora sind auch in Europa bekannt, kleine Eilande mit Namen wie Maupiti oder Takapoto sind hingegen trotz weißem Korallensand und Kokosnuss-Palmen touristisch noch wenig erschlossen.
Die urtümlichste Inselgruppe Französisch-Polynesiens sind die mehr als 1.600 km nördlich von Tahiti gelegenen Marquesas, wo es noch vielfältige Zeugnisse der vorchristlichen Kultur gibt. Häufig waren die Inseln zudem das Ziel von „Zivilisationsflüchtlingen“, so finden sich hier fast nebeneinander die Gräber des französischen Malers Paul Gauguin und des belgischen Chansonniers Jacques Brel. Ein knapp einstündiger Film zeigt eine Fahrt mit der „Aranui 5“, einem Frachtschiff, das alle zwei Wochen von Tahiti aus die Marquesas ansteuert und mit Gütern versorgt, aber auch maximal 200 Personen Platz bietet, um in eine für Europäer völlig fremde Welt einzutauchen.