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Pfarreigeschichte ab 2020

Gottesdienst in Zeiten von Corona
Gottesdienst in Zeiten von Corona

2020

Bedingt durch die Corona-Pandemie durften von Mitte März bis Anfang Mai keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Und auch im Anschluss waren diese nur unter Beachtung eines strengen Hygienekonzeptes möglich. Ordner achteten auf deren Einhaltung und wiesen den Gottesdienstbesuchern markierte Plätze zu.

Im Advent erschien die erste Ausgabe des gemeinsamen Pfarrbriefs aus dem Seelsorgebereich Bamberger Osten, der den Titel "bambOST" trägt. In zunächst zwei Teilausgaben (St. Heinrich, St. Kunigund, St. Anna sowie Maria Hilf, St. Gangolf, St. Otto) wird darin über das Leben des Seelsorgebereichs und der Pfarreien berichtet.

Auch im Internet ist der Seelsorgebereich Bamberger Osten nun mit einer eigenen Homepage präsent. Unter www.sb-bamberger-osten.de kann man sich nun u. a. über das Gottesdienstangebot oder das Pastoralteam informieren.

Orgelreinigung

2021

Nach 26 Jahren wurde die Orgel fachmännische gereinigt und generalüberholt. Dabei wurden die über 1.200 Pfeifen ausgebaut und einzeln gereinigt. Seit 1951 steht in St. Heinrich eine Orgel der Orgelbaufirma E. F. Walker & Co. mit drei Manualen und Pedal sowie 58 Registern, die nun wieder in neuem Klang erklingen kann.

Aus Händen von Erzbischof Dr. Ludwig Schick erhielt das Sternsingerteam St. Heinrich den Ehrenamtspreis der Erzdiözese Bamberg. Er würdigte damit das Engagement des Teams, das sich um die Vorbereitung und Durchführung der Aktion rund um den Dreikönigstag kümmert und auch während der Coronapandemie kreative Ideen fand, Spenden für das Kindermissionswerk - 'Die Sternsinger' zu sammeln.

Einführung Pfarradministrator Wolf und Pfarrvikar Müllner

2022

Im März wurde turnusgemäß nach vier Jahren ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Etliche langjährige Mitglieder gehören dem neugewählten Gremium nicht mehr an. Darunter auch Karla Karch, die 40 Jahre lang Mitglied und 32 Jahre davon Vorsitzende des Pfarrgemeinderats war.

Nach 16 Jahren als Pfarrer von St. Heinrich ging Pfarrer Günter Höfer zum 31. August 2022 in den (vorzeitigen) Ruhestand. Er war - nach vier Pfarrern aus dem Orden der Franziskaner - der fünfte und voraussichtlich letzte Pfarrer der Pfarrei St. Heinrich.

Im Rahmen des Kirchweihgottesdienstes wurde Marcus Wolf als Pfarradministrator von St. Heinrich sowie von St. Kunigund und St. Anna und somit als Nachfolger von Pfarrer Höfer in sein Amt eingeführt. Ihm stand zum Zeitpunkt der Einführung ein Team aus zwei Pfarrvikaren, einem Kaplan, drei Ruhestandsgeistlichen, zwei Diakonen und zwei Pastoralreferenten zur Seite, die im gesamten Seelsorgebereich Bamberger Osten tätig sind.

2023

Nach der Kirche, vor der Kirche

Zum Jahresbeginn fand erstmals ein "Stärk antrinken" im Pfarrheim statt. Der Erlös der Aktion kam der Sternsingeraktion zugute.

Seit Juni lädt der Pfarrgemeinderat an jedem zweiten Sonntag im Monat mit der Aktion "Nach der Kirche, vor der Kirche" nach dem 10.30 Uhr-Gottesdienst zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Wasser ein. In ungezwungener Atmosphäre besteht so die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung auf dem Kirchplatz.

Mitte Oktober starteten Umbaumaßnahmen im Pfarrhaus, das künftig als Verwaltungssitz des Seelsorgebereichs dienen wird. Das Pfarrbüro befand sich während der Bauphase im Obergeschoss des Pfarrheims.

Seit Dezember ist die gemeinsame Homepage des Seelsorgebereichs unter www.sb-bamberger-osten.de erreichbar. Sie führt die bisherigen Pfarreihomepages unter einem Dach zusammen.

2024

Die Sternwallfahrt des Seelsorgebereichs führte nach St. Heinrich

Am 17. März 2024 war St. Heinrich das Ziel der Sternwallfahrt des Seelsorgebereichs. Unter dem Motto "Miteinander gehn - zueinander stehn" machten sich die Pfarreien auf den Weg und feierten in der Heinrichskirche den Abschlussgottesdienst. Dort wurde ein großer Stern aus sechs Zacken zusammengebaut und über dem Chorraum aufgehängt. Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Teilnehmenden zum Fastenessen im Pfarrheim zusammen.

Das umgebaute Pfarrhaus konnte Ende September bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. Es dient nun als Verwaltungssitz des Seelsorgebereiches. Neben dem Leitenden Pfarrer und der Verwaltungsleitung haben hier v. a. die Pfarrsekretärinnen ihre Büroräume. Während die anderen Pfarrbüros nur noch tageweise geöffnet sind, soll in St. Heinrich die zentrale Anlaufstelle entstehen, in der alle Verwaltungsangelegenheiten zentral bearbeitet werden.

Bereits zum fünften Mal fand im November die "Nacht der Lichter" statt. Das Abendgebet mit Liedern aus Taizé in der von vielen hundert Kerzen erleuchteten Heinrichskirche hat sich zu einem gut besuchten Angebot entwickelt, das dazu einlädt zur Ruhe zu kommen und die eingängigen Lieder aus Taizé mitzusingen.

2025

„Ort der Hoffnung“ am Troppauplatz

Das Heilige Jahr, das Papst Franziskus unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" ausgerufen hat, wurde auch im Pfarreileben aufgegriffen. Sei es bei der Wallfahrt der Heinrichsspatzen, dem Pfarrfest oder der Betstunde im Rahmen der Ewigen Anbetung. Als "Orte der Hoffnung" - einer Aktion des Erzbistums Bamberg - werden der Troppauplatz und das monatliche Angebot "Nach der Kirche, vor der Kirche" benannt.

Zum 31. August 2025 endete die Tätigkeit von Dr. Rafael Biniek im Seelsorgebereich Bamberger Osten. Im September 2012 kam er zunächst als seelsorgliche Mithilfe, dann als Kaplan in unsere und die anderen Pfarreien. Hier feierte er Gottesdienste, spendete Sakramente und betreute die polnischsprachige Gemeinde. In diesem Bereich - der polnischen katholischen Mission - ist er ab September 2025 in Emsland und Ostfriesland tätig.

Einhergehend mit dem Weggang von Kaplan Biniek musste das Gottesdienstangebot neu geordnet werden. So findet am Samstagabend nur noch alle zwei Wochen eine Vorabendmesse in St. Heinrich statt, der Sonntagsgottesdienst am Vormittag wurde auf 11 Uhr verlegt und in einem rollierenden System soll in einer Pfarrei des Seelsorgebereichs anstelle einer Eucharistiefeier eine Wort-Gottes-Feier angeboten werden.